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Marokko
Der Weinbau, begonnen unter der
Herrschaft der Phönizier und weitergeführt unter der römischen
Herrschaft mit Rebsorten aus den Mittelmeerländern blühte bis ins
7. Jahrhundert. Durch den Islam verboten begann der moderne Weinbau
erst wieder unter den Protektorat der Franzosen von 1912 bis 1956.
Die Hauptsächliche Nutzung ist die Erzeugung von Tafeltrauben. Es ist schade um das Weinpotential, das
hier brachliegt. Bedingt durch die französische Kolonialherrschaft
gibt es eigentlich viele Rebflächen mit alten zum Teil 40 Jahre
alten Rebstöcken. Man würde sich in anderen Ländern glücklich
schätzen wenn man dieses Material hätte. Doch erst in den letzten
Jahren beginnt man in Marokko wieder sich auf diese Grundlagen zu beginnen.
Sie Rebsorten sind identisch mit den die in Frankreich angebaut
werden. In den letzten Jahre beginnt man auch wieder neue
Rebflächen zu erschließen, die im klimatisch bevorzugten Bergregionen
angelegt werden. Geschmacklich bestehen keine großen Unterschiede
zu den Südfranzösischen Weinen, es gibt aber einige die durchaus
erwähnenswert sind. Vor allem in der Region um Meknes, Guerranne und
Fes gibt es bemerkenswerte Weine.
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