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Die Nordafrikanischen Weine unterlagen
naturgemäß durch die französische Kolonialisierung stark dem
französischen Einfluss. Es wurden die gleichen Rebsorten kultiviert
wie im Mutterland und auch die Weinbereitung unterlag den Regeln
Frankreichs. Durch den islamischen Einfluss wurde der Weinbau nach
dem Ende der französischen Herrschaft zurückgedrängt, erst
in jüngster Zeit wieder aufgenommen und mit moderner
Kellertechnik fortgesetzt. Es werden in der Regel sehr
farbintensive, weiche, vollmundige Weine erzeugt. Diese sind auch
hervorragend als Begleiter zu den typischen Hirsegerichten Nordafrikas
geeignet, wie etwas zum international bekannten Gericht Cous-Cous.
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