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Portugieser
Die Herkunft des Portugiesers kann nicht eindeutig belegt werden. Der Portugieser
kam über Österreich (18. Jahrhundert) nach Deutschland (19. Jahrhundert). Johann
P. Bronner übernahm die Erhaltungszüchtung des Portugiesers, dessen Ursprung in
Österreich vermutet wird. Schon im 19. Jahrhundert verdrängte die Sorte viele alte Rebbestände.
Der Portugieser ist hinsichtlich der Anbaufläche nach dem Spätburgunder die zweitwichtigste Rotweinrebsorte in Deutschland.
Es gibt regionale Schwerpunkte des Portugieseranbaus in der Pfalz (2.500 Hektar) und in Rheinhessen (1.800 Hektar). In Württemberg stehen etwa 200 Hektar im Ertrag, an der Rotwein orientierten Ahr etwa 70 Hektar.
Die Trauben reifen früh und können als Qualitätswein mitunter schon in der ersten Septemberhälfte geerntet werden.
Der Portugieser gilt als unkomplizierter, angenehmer, vollmundiger, süffiger und frischer
Schoppenwein. Oft wir er auch als Weißherbst - lieblich oder auch
trocken - ausgebaut und ist dann eigentlich der ideale
Sommerwein, gut gekühlt ein echter Genuß.
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