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Ruländer

Der Ruländer ist eine andere Bezeichnung des Grauburgunders. Es handelt sich wohl um eine Mutation des Blauen Spätburgunders, die vermutlich im 14. Jahrhundert in deutsche Weinbauregionen kam. Die synonyme Bezeichnung Ruländer geht auf den Kaufmann Johann Ruland zurück, der 1711 im pfälzischen Städtchen Speyer die Burgunderreben vorfand und vermehrte.  Ein junger leichter, trockener bis halbtrockener Grauburgunder ist als Sommerwein gut geeignet. Trockene Kabinettweine und Spätlesen harmonieren gut mit Meeresfrüchten, kräftigem Seefisch, Lamm, Wildgeflügel und Jungwild sowie reifem Weichkäse. Zum Grauburgunder gehören auch der französische Pinot-Gris und der italienische Pinot-Grigio.  Die geschmacklichen Unterschiede ergeben sich hauptsächlich durch das Klima und die Bodenarten.

Ruländerweine - die Grauburgunder