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Trollinger
In Württemberg und in Südtirol
ist der Trollinger weit verbreitet. Aus dem Wort "Tirolinger" soll der Begriff "Trollinger" entstanden sein. Demnach ist Südtirol oder auch das benachbarte Trentino die Urheimat der Sorte, wenngleich sie dort Vernatsch heißt. Über die Alpen brachten sie die Römer, zuerst an die Bergstraße und in die Pfalz. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde sie auch in Württemberg heimisch und die deutsche Sortenbezeichnung etablierte sich in dem Gebiet, wo der Trollinger noch heute eine der Hauptrebsorten darstellt. In Deutschland werden auf 2.500 Hektar Trollinger angebaut: Die Weinberge liegen fast alle in Württemberg, wo der Trollinger sich zu einem "schwäbischen Nationalgetränk" entwickelt hat. Die meisten Weine bauen die Kellermeister zu frischen, kernigen und bodenständigen Tropfen aus.
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