Bordeaux - Königliche Weine - Bordelais

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Bordeaux kämpft jedes Jahr mit Burgund um den ersten Platz der qualitativ besten Weine Frankreichs. Die gleichnamige Stadt im Südwesten Frankreichs wird als eine der schönsten Weinstädte der Welt bezeichnet. Schon im 4. Jahrhundert wurde hier Wein angebaut. Politisch gehörte Bordeaux 300 Jahr lang zu England (1154-1453) und nahm in dieser Zeit durch den Weinexport nach England und Flandern großen Aufschwung. Von hier kamen die entscheidenden Impulse zur Gründung des französischen Apppellations-Systems - Appellation contrôlée. Jedes Weingut hat sein eigenes Rezept zur Rebsortenmischung und stellt ein fast unverwechselbares Cuvée her. Die Fassreifung erfolgt in kleinen Eichenholzfässern mit 225 Liter Inhalt womit man den Barriqueausbau praktisch zur Vollendung anwendet. Im Jahre 1855 erfolgte anlässlich der Weltausstellung in Paris eine umfassende Einteilung der Bordeauxweine in Qualitätsklassen. Diese berühmte Bordeaux Klassifizierung ist auch heute noch nahezu unverändert gültig. Das Gebiet wird von den beiden großen Flüssen, der Garonne und der Dordogne durchzogen. Zusammen mit dem Einfluss des nahen Atlantik und den vielen kleinen und größeren Flussläufen ist das Klima hervorragend geeignet für den Weinbau.  Dir roten Rebsorten sind hauptsächlich der Merlot, der Cabernet-Sauvignon und der Cabernet-Franc. Die weißen ist der Semillon die wichtigste Sorte, gefolgt von Sauvignon, Colombard und Muscadelle. Die Weingüter sind oftmals Schlossähnliche Gebäude und werden als Châteaux bezeichnet und gefolgt vom Namen der Besitzung sind diese weltbekannt für Qualitäten der Superklasse.